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Ein grauer Herbsttag. Der Die Luxuskarossen glu00e4nzten trotzdem in der Auslage und die Verku00e4ufer trugen markellose Anzu00fcge, die ihnen einen Hauch von u00dcberheblichkeit verliehen. An diesem Morgen betrat ein alter Mann das Autohaus. Sein grauer Mantel war abgenutzt und seine Sch In der einen Hand Sein Gesicht zeigte tiefe Falten, seine Augen aber glitzerten wachsam. Er ging zielstrebig auf einen der ausgestellten Wagen zu, einen silbernen Sportwagen und betrachtete ihn eingehend. Nach einer Weile nu00e4herte sich ihm ein junger Verku00e4ufer, Lukas, der ein abfu00e4lliges Lu00e4cheln nicht unterdru00fccken konnte. u2013 Kann ich Ihnen helfen? fragte Lukas. Seine Stimme triefe vor falscher Hu00fcftlichkeit. u2013 Ja, ich interessiere mich fu00fcr diesen Wagen, sagte der alte Mann r Lukas musterte ihn von oben bis unten. u2013 Wissen Sie, das ist ein sehr teures Fahrzeug. u2013 Vielleicht wu00e4re etwas, u00e4hm, preiswerteres Passender fu00fcr Sie? Seine Augen funkelten vor Sport. u2013 Der alte Mann lieu00df sich nicht beirren. u2013 Ich wu00fcrde gerne eine Probefahrt machen. Lukas Lu00e4cheln wurde breiter. u2013 Tut mir leid, aber unsere Probefahrten sind nur fu00fcr ernsthafte Kunden. Haben Sie u00fcberhaupt einen Termin vereinbart? u2013 Nein, ich bin einfach so vorbeigekommen. u2013 Dann fu00fcrchte ich, kann ich nichts fu00fcr Sie tun. Lukas zuckte mit den Schultern und drehte sich Er winkte einem Kollegen zu, beide lachten leise und warfen dem alten Mann verstolene Blicke zu. Der Mann ging wortlos zur Tu00fcr und verlieu00df das Autohaus. Niemand bemerkte, wie seine Augen fu00fcr einen Moment einen entschlossenen Ausdruck annahmen. Am nu00e4chsten Morgen betrat Lukas das Autohaus wie gewohnt. Er scherzte mit seinen Kollegen und freute sich bereits auf die Kunden, die er heute u00fcber den Tisch ziehen wu00fcrde. Doch als er an seinem Schreibtisch sau00df und seinen Computer hochf Die Kollegen tuschelten leise, der Geschu00e4ftsfu00fchrer lief mit ernster Mine u2013 Was ist denn los? fragte Lukas einen anderen Verku00e4ufer. u2013 Irgendwas grou00dfes passiert heute, flu00fcsterte dieser. u2013 Der Chef hat uns gesagt, wir sollen alle auf einen wichtigen Besucher warten. Lukas zuckte mit den Schultern und setzte sich. Wahrscheinlich ein neuer Investor oder ein wohlhabender Kunde. Doch als der Besucher schlieu00dflich durch die Glastu00fcr trat, rutschte Lukas das Herz in die Hose. Es war der alte Mann von gestern. Doch heute wirkte er vu00f6llig anders. Sein abgenutzter Mantel war einem eleganten, mau00dfgeschneiderten Anzuggewichen. An seiner Seite standen zwei Anwu00e4lte und Der Geschu00e4ftsfu00fchrer eilte ihm entgegen mit einem nervu00f6sen Lu00e4cheln. u2013 Herr Bergmann, willkommen! Wir freuen uns, Sie u2013 Bergmann, murmelte Lukas unglaublich. Der Name kam ihm bekannt vor. Doch er konnte ihn nicht sofort zuordnen. u2013 Der alte Mann, Herr Bergmann, ging langsam durch das Autohaus, seine Augen pru00fcfend. Dann blieb er direkt vor Lukas stehen. Der Verku00e4ufer spu00fcrte, wie ihm der Schweiu00df den Ru00fccken u2013 Erkennen Sie mich noch? fragte Herr Bergmann r Lukas nickte st u2013 Sie wollten wissen, ob ich mir das Auto leisten kann, f u2013 Nun, lassen Sie mich Ihnen etwas verraten. Ich habe gestern Abend das gesamte Unternehmen gekauft. Ein Raunen ging durch das Autohaus. Die Mitarbeiter tauschten entsetzte Blicke aus. Lukas fu00fchlte, wie seine Knie weich wurden. u2013 Ich habe jahrelang in der Automobilbranche gearbeitet. u2013 Kleine Unternehmen grou00df gemacht, erklu00e4rte Bergmann. Dieses Autohaus gehu00f6rte schon immer zu den besten der Stadt. u2013 Doch in letzter Zeit? er liest den Satz in der Luft hu00e4ngen. u2013 Unhu00f6flichkeit und Arroganz haben u2013 Das wird sich u00e4ndern. u2013 Der Geschu00e4ftsfu00fchrer trat nervu00f6s an ihn heran. u2013 Herr Bergmann. u2013 Das war sicher nur ein Missverstu00e4ndnis. Bergmann hob die Hand. u2013 Das einzige Missverstu00e4ndnis war, dass ich nicht schon fru00fcher gehandelt habe. u2013 Er wandte sich an die Anwu00e4lte. u2013 Ich mu00f6chte, dass die Personalakten u00fcberpru00fcft werden. u2013 Jeder, der Kunden respektlos behandelt hat, wird nicht lu00e4nger Teil dieses Teams sein. u2013 Dann sah er Lukas an. u2013 Sie fangen an. u2013 Lukas Gesicht wurde bleich. u2013 Bitte, das war nicht so gemeint. u2013 Ein Mann, der andere nach ihrem u00e4uu00dferen Beurteilt, hat keinen Platz in meinem Unternehmen, sagte Bergmann ku00fchl. u2013 Sie sind entlassen. u2013 Lukas startte ihn fassungslos an, bevor er sich langsam abwandte und das Autohaus verlieu00df. u2013 Niemand sagte ein Wort. Bergmann drehte sich u2013 Wer von ihnen mu00f6chte wirklich Teil eines Teams sein, das auf Respekt und Professionalitu00e4t basiert? u2013 Langsam hoben einige die Hu00e4nde. Bergmann nickte zufrieden. u2013 Dann machen wir uns an die Arbeit. u2013 Das Autohaus Schmidt und Partner u00e4nderte sich in den folgenden Wochen radikal. u2013 Die Atmosphu00e4re wurde freundlicher, der Service besser. u2013 Und Herr Bergmann? u2013 Er besuchte regelmu00e4u00dfig das Autohaus. u2013 Nicht als Besitzer, sondern als Kunde. u2013 Denn fu00fcr ihn zu00e4hlte am Ende nur eines. u2013 Respekt. In den folgenden Wochen verbreitete sich die Gesc Die Nachricht schlug hohe Wellen, nicht nur unter den Kunden, sondern auch in der gesamten Automobilbranche. Viele waren beeindruckt von der Konsequenz, mit der Bergmann gehandelt hatte. Einige sahen ihn als Helden, der Gerechtigkeit walten lieu00df, wu00e4hrend andere ihn fu00fcr zu streng Doch Bergmann ku00fcmmerte sich nicht Er hatte ein klares Ziel vor Augen, das Autohaus zu einem Ort zu machen, an dem Kunden respektvoll behandelt wurden, unabhu00e4ngig von ihrem Aussehen oder ihrem Eines Tages betrat ein junger Mann das Autohaus. Er trug einfache Kleidung und wirkte unsicher. Bergmann, der selbst an diesem Tag anwesend war, bemerkte ihn sofort und ging auf ihn zu. Kann ich Ihnen helfen? fragte er freundlich. Der junge Mann nickte schu00fcchtern. Ich mu00f6chte mir die Autos ansehen, aber ich glaube nicht, dass ich mir eins leisten kann. Bergmann lu00e4chelte. Das spielt keine Rolle. Jeder Kunde verdient Respekt und gute Beratung. Lassen Sie uns gemeinsam schauen. Der junge Mann staunte, als Bergmann ihm jedes Detail der Fahrzeuge erklu00e4rte, ohne ihn auch nur einmal abschu00e4tzig zu mustern. Am Ende des Gespru00e4chs bedankte sich der junge Mann und ging mit einem zufriedenen Lu00e4cheln. Die anderen Mitarbeiter beobachteten die Szene. Es war eine eindrucksvolle Lektion fu00fcr sie alle. Bergmann hatte nicht nur das Autohaus gekauft, sondern eine neue P Jeder Kunde war wertvoll. Jeder Mensch verdiente Respekt. Niemand wurde aufgrund seines u00e4uu00dferen Erscheinungsbildes verurteilt. Einige Wochen spu00e4ter kehrte der junge Mann zuru00fcck. Dieses Mal war er nicht allein. Er brachte seine ganze Familie mit. Und zu Lukas entsetzen, der mittlerweile einen Job in einem weniger angesehenen Autohaus angenommen hatte, kaufte die Familie ein Auto, bar bezahlt. Der junge Mann, so stellte sich heraus, war der Erbe eines kleinen Unternehmens, das gerade florierte. Er hatte sich fu00fcr den Kauf entsc In der Geschu00e4ftswelt war es eine kleine Gesc Doch fu00fcr die Mitarbeiter von Schmidt & Partner war es eine Lektion fu00fcrs Leben. Respekt kostete nichts, aber konnte alles veru00e4ndern. Hat dir diese Gesc Es gibt noch viele weitere spannende und inspirierende Erzu00e4hlungen auf meinem Kanal. Vergiss nicht, meinen YouTube-Kanal zu abonnieren, damit du keine neuen Gesc Klicke auf Abonnieren und aktiviere die Glocke, Deine Unterstu00fctzung bedeutet mir viel. Danke, dass du Teil unserer Community bist.